Absicht
Das vorliegende Dokument wurde als Hilfsmittel zur Unterstützung dieses Prozesses erarbeitet. Es enthält neben Hintergrundinformationen und Beispielen aus der Praxis vor allem eine Reihe ganz konkreter Fragestellungen (Reflexionsfragen). Sie helfen einem Team von Jugendarbeitenden dabei, Bestehendes und Neues aus dem Blickwinkel der Gesundheitsförderung zu überdenken und sein Angebot gezielt in Richtung einer gesundheitsfördernden Jugendarbeit weiter zu entwickeln.
Die gesellschaftliche Bedeutung der Gesundheitsförderung nahm in den letzten Jahren kontinuierlich zu; diesem Umstand gilt es immer mehr auch in der offenen Jugendarbeit Rechnung zu tragen. Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Fachpersonen der Gesundheitsförderung, der Jugendarbeit sowie der Qualitätsentwicklung, hat deshalb so genannte „Qualitätskriterien für Gesundheitsförderung in der offenen Kinder- und Jugendarbeit“ entwickelt. Diese wurden in einem breit abgestützten Fachpool diskutiert und verbessert. Eine anschliessend durchgeführte landesweite Vernehmlassung in der offenen Jugendarbeit stellte die Bedürfnis- und Praxisorientierung dieses Kriterienkatalogs sicher.
Die Qualitätskriterien zur Gesundheitsförderung regen die offene Jugendarbeit zur Weiterentwicklung der Gesundheitsförderung in ihrem Aufgabengebiet an. Ferner dienen sie dazu, die gesundheitsfördernde Wirkung der offenen Jugendarbeit zu erfassen und gegenüber Auftraggebern und Finanzierungspartnern klar auszuweisen.
Die Qualitätskriterien stehen nicht in Konkurrenz zu vielerorts bereits vorhandenen Qualitätsmanagementsystemen, sondern werden idealerweise mit diesen kombiniert bzw. in diese integriert.














