Nutzen der Qualitätskriterien

  1. Allgemeiner Nutzen
    Die Qualitätskriterien für Gesundheitsförderung in der offenen Jugendarbeit

    • zeigen die Zusammenhänge zwischen Gesundheitsförderung und offener Jugendarbeit auf und erläutern wann, und unter welchen Bedingungen, die offene Jugendarbeit gesundheitsfördernd ist.
    • schaffen innerhalb der offenen Jugendarbeit ein gemeinsames Verständnis bezüglich der Gesundheitsförderung und klären Begrifflichkeiten.
    • fordern die Jugendarbeitenden dazu auf, die Aufträge an die offene Jugendarbeit zu überprüfen, und geben dazu eine Hilfestellung.

  2. Nutzen für die strategisch-normative Leitung
    Die Qualitätskriterien für Gesundheitsförderung in der offenen Jugendarbeit

    • erleichtern die Berücksichtigung der Gesundheitsförderung bei der konzeptuellen Planung der offenen Jugendarbeit.
    • ermöglichen den Abgleich durchgeführter und/oder geplanter Massnahmen mit dem Leitbild, sowie ihre Überprüfung im Hinblick auf ihre gesundheitsfördernde Wirkung.
    • helfen mit, die gesundheitsfördernde Qualität von Angeboten und Projekten der Jugendarbeit zu beurteilen und weiter zu entwickeln.

  3. Nutzen für die operative Jugendarbeit
    Die Qualitätskriterien für Gesundheitsförderung in der offenen Jugendarbeit

    • erleichtern die Überprüfung von eigenen Angeboten und Projekten im Hinblick auf ihre gesundheitsfördernde Wirkung.
    • bieten eine Struktur zur systematischen Planung, Überwachung (Monitoring) und Auswertung (Evaluation) neuer und bestehender Angebote/Projekte aus dem Blickwinkel der Gesundheitsförderung.
    • machen die gesundheitsfördernde Leistung fassbarer und damit besser ausweisbar gegenüber Auftraggebern und Finanzierungspartnern.
    • regen die Reflexion der eigenen Arbeit an.
    • klären Begrifflichkeiten.